April 21, 2020

Unterspritzungen mit Hyaluronsäure und Botox

Der klassische Anwendungsbereich für die Faltenbehandlung mit Hyaluron ist das untere Gesichtsdrittel, hierzu gehören folgende Bereiche: Nasolabialfalten (Falte zwischen Nase und Mundwinkel), Mentolabialfalte (Falte zwischen Mundwinkel und Kinn), obere Lippenfältchen (sogenannte Raucherfältchen) und die Kinnpartie. Aber auch im oberen Gesichtsbereich kann Hyaluronsäure im Bereich der Augenfalten (sogenannte Krähenfüsse), Stirnfalten und den Wangen angewendet werden. Um mehr Volumen zu erzielen, kann Hyaluron auch zum Unterspritzen der Lippen und Formen verwendet werden.

Botulinumtoxin Typ A, kurz Botox, ist ein Neurotoxin, das bereits seit vielen Jahren erfolgreich in der Faltentherapie eingesetzt wird. Der oftmals fälschlicherweise als „Nervengift“ bezeichnete Wirkstoff hemmt die Reizübertragung zwischen Nervenzellen und Muskeln. Er verhindert so, dass sich der Muskel zusammenziehen kann. Bestimmte Muskeln werden gezielt entspannt und mimische Falten in diesem Bereich geglättet.

Wird es richtig dosiert, ist der Effekt nicht maskenhaft. Nur wenn Botox explizit falsch dosiert oder in die falschen Muskelpartien gespritzt wurde, kommt es zu den gefürchteten „Botox-Fratzen“. Unser Arzt Dr. Lambert verfügt über sichere Präparate und ausreichend Erfahrung, um das optimale Ergebnis zu erreichen. Ist gewünscht, die natürliche Mimik zu erhalten, wird Botulinumtoxin A besonders niedrig dosiert und im Zweifelsfall lieber nochmal nachgespritzt.

Botox eignet sich vor allem gut für Falten in der oberen Gesichtshälfte, aber auch im unteren Bereich kann Botox (oftmals in Kombination mit Fillern) gute Ergebnisse erzielen.

Sorgenfalten: Botulinumtoxin ermöglicht eine partielle Lähmung des Stirnmuskels, so dass waagerechte Stirnfalten verringert werden

Zornesfalte („Glabellafalte“): die dauerhafte, senkrechte Falte zwischen den Augenbrauen trägt zu einer negativen, kritischen Ausstrahlung bei.

Krähenfüße: Mimikfältchen, die sich dauerhaft in die Haut der Augenwinkel eingegraben haben, lassen sich auch durch Botox glätten.

Augenbrauen: Durch eine Botox-Injektion in den oberen Teil der ringförmigen Muskulatur, die das Auge umschließt, können die Brauen indirekt angehoben werden, so dass die Haut des Oberlids nicht mehr herabsinkt.

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